Kölnisches Stadtmuseum

Entdecken Sie und die Schüler der Klassenfahrt nach Köln im Kölnischen Stadtmuseum die spannendsten und faszinierendsten Aspekte aus 2000 Jahre Stadtgeschichte. Hier, im historischen Zeughaus, erhält die Schulklasse Einblicke in Politik, Geistesleben, Wirtschaft und Alltagsleben Kölns, seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Bei dem Rundgang stößt man zunächst im Erdgeschoss auf typisch Kölsches: Klüngel und Kölsch, Karneval und Kölnisch Wasser, Tünnes und Schäl. Anhand einzigartiger Exponate tauchen die Schülerinnen und Schüler ein in die Geschichte der Domstadt vom späten Mittelalter bis in die Nachkriegszeit.

Im zweiten Teil der Dauerausstellung begegnen die Schüler Themen aus Kultur und Wirtschaft: Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben, Schule und die 1388 gegründete Universität, Bürgertum und Bürgerstolz, Handel und Verkehr. In der benachbarten Alten Wache aus preußischer Zeit erlebt die Schulklasse Sonderausstellungen zu Kölner Kunst und Geschichte.

Karnevalsmuseum in Köln

Das größte Karnevalsmuseum im deutschsprachigen Raum präsentiert den Schülern bei einer Klassenfahrt nach Köln annähernd 200 Jahre Karnevals-Geschichte. 200 Jahre organisierter Frohsinn, 200 Jahre entstandene Tradition – eine verdammte lange Zeit, voll von Ereignissen und gesammelten Exponaten. Die erklären nicht nur den Ursprung von Bauer, Jungfrau und Prinz, sondern sind in der Karnevalsausstellung thematisch und chronologisch geordnet.

Beginnend mit den antiken Festen ähnlich des Karneval, über mittelalterliche Vorfastenzeiten bis zur Franzosenzeit. Mit der Zeit des Nationalsozialismus setzt sich das Museum kritisch auseinander und die Aufarbeitung endet mit dem Goldenen Buch des Kölner Karnevals. Zu den bedeutsamsten schriftlichen Dokumenten der Sammlung zählt unter anderen das Protokollbuch des Festordnenden Comitees aus dem Jahr 1827.

Die Kulisse einer Stunksitzung (Gegenbewegung zu den Prunksitzungen) und die Bütt der Rosa Sitzung (Karneval der Schwulen und Lesben) haben ihren Platz zum alternativen Karneval im Museum gefunden. Dieses entlässt die Schülerinnen und Schüler mit einem Nachbau der Altstadt aus dem Haus.

Jüdisches Museum

Vor dem Historischen Rathaus ergraben Archäologen den Mittelpunkt des römischen Köln. Hier soll eine spektakuläre Museumslandschaft entstehen, die die Römerzeit mit dem Mittelalter verbindet. Von den gewaltigen Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den Resten des jüdischen Stadtquartiers zeigen die Grabungen den Schülern schon heute die weltliche Herzkammer Kölns. Das Praetorium und das jüdische Ritualbad können die Schüler bei der Klassenfahrt bereits besichtigen. Das Praetorium war Amtssitz und Palast des kaiserlichen Statthalters von Niedergermanien.

Ganz in der Nähe liegt der Eingang zur Mikwe. Das jüdische Ritualbad wurde vor 1200 Jahren begonnen und reicht noch heute bis zum Grundwasser hinunter. Um die Mikwe lag einst das jüdische Viertel. Die Überreste bilden ein einzigartiges Bauensemble, das nach über 40 Jahren erstmals wieder zugänglich ist. Weite Teile des geplanten Museums erstrecken sich unterirdisch unter dem Historischen Rathaus, dem Spanischen Bau und dem Rathausplatz.
Auf dem Platz soll das Jüdische Museum einen markanten architektonischen und städtebaulichen Akzent setzen und zugleich als Schutzhülle für die hoch liegenden Reste der Synagoge und die Mikwe dienen. Dieser Bau wird noch einige Jahre dauern, aber er bietet der Schulklasse einen atemberaubenden Blick über diese riesige Ausgrabungsstelle mitten in der Kölner Innenstadt.

Käthe Kollwitz Museum

Am 22. April 1985, dem Todestag der Künstlerin, wurde das erste Käthe Kollwitz Museum gegründet, einzigartig mit seiner weltweit umfangreichsten Kollwitz-Sammlung. Bei einer Klassenfahrt nach Köln können die Schülerinnen und Schüler das Käthe Kollwitz Museum besuchen. Der Graphik-Bestand umfasst mehr als 300 Zeichnungen und über 500 druckgraphische Blätter einschließlich der seltenen Plakate der Künstlerin. Marksteine in der Entwicklung der Druckgraphik des 20. Jahrhunderts sind aus Käthe Kollwitz Hand entstanden. Unter den Zeichnungen besitzt das Kölner Museum einige der ausdrucksvollsten Blätter – viele aus dem Spätwerk, als sich Käthe Kollwitz vornehmlich mit dem Tod befasste. Aus dem Frühwerk sind vier Pastelle und die Kohlezeichnungen für die satirische Zeitschrift „Simplicissimus“ in der Sammlung vertreten. Ein weiterer Sammlungsbereich ist die Buchgraphik von Käthe Kollwitz, die fast vollständig vorhanden ist.

Besondere Bedeutung haben die fünfzehn Bronzeplastiken, da sie fast alle in seltenen frühen Güssen im Museum für die Schulklasse zu sehen sind. Neben der ständigen Präsentation seiner Sammlung bietet das Museum Sonderausstellungen, die im Zusammenhang mit dem Werk von Käthe Kollwitz stehen. Weitere Ausstellungen stehen in thematischem oder historischem Bezug oder stellen künstlerische Techniken in den Mittelpunkt.

Schokoladenmuseum

Ein Schiff aus Glas und Metall, liegt am Rheinauhafen direkt vor der Altstadt in der Nähe des Kölner Doms. Das weltweit einzigartige Museum präsentiert facettenreich die Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade. Das Schokoladenmuseum ist mit jährlich 650.000 Besuchern das meistbesuchte Museum Kölns und zählt zu den zehn meistbesuchten Museen in Deutschland. Hier lernt die Schulklasse auf anschaulicher Art und Weise, bei der Klassenfahrt nach Köln, alles zum Thema Kakao und Schokolade. Vom Anbau der Pflanze in einem kleinen Gewächshaus über die Produktion bis hin zu historischen Verpackung und Plakaten, sind auch kostbare Sammelstücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert zum Trinken von Schokolade und Hohlformen zum Guss von Schokoladenfiguren ausgestellt. Darüber hinaus ist das Highlight in der großen, gläsernen Kuppel des Gebäudes. Da steht ein riesiger Brunnen – aus dem ausschließlich Schokolade sprudelt. Mit kleinen Waffeln darf die leckere Süßigkeit von den Schülerinnen und Schüler probiert werden. Der Preis bis 18 Jahre beträgt 6,50 Euro.